Von Excel und Word zu durchgängigen Prozessen

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Im Gespräch mit Nik Wittek, Inhaber der TipTop Gipergeschäft AG

Digitalisierung entsteht nicht von heute auf morgen. Sie beginnt mit der Bereitschaft, bestehende Prozesse zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Genau diesen Schritt hat die TipTop Gipsergeschäft AG bereits vor über zehn Jahren gewagt. Heute verbindet eine durchgängige ERP-Lösung sämtliche Geschäftsprozesse – von der ersten Offerte über die Einsatzplanung bis hin zur Nachkalkulation. Das spart Zeit, schafft Transparenz und erleichtert den Arbeitsalltag spürbar.

Ein Unternehmen mit Leidenschaft für Qualität

Das TipTop Gipsergeschäft mit Sitz in Oberaach beschäftigt rund 25 Mitarbeitende und ist auf hochwertige Lösungen im Innenausbau und an der Gebäudehülle spezialisiert. Das Leistungsspektrum reicht von klassischen Gipserarbeiten über Trockenbau, Fassaden und Akustikdecken bis hin zu fugenlosen Wand- und Bodenbelägen sowie individuellen Designoberflächen.

Dabei setzt das Unternehmen bewusst auf Qualität statt Grösse. Persönliche Beratung, handwerkliches Know-how und eine enge Zusammenarbeit mit Kund:innen prägen die Unternehmenskultur seit der Gründung. Mit einer eigenen Ausstellung von über 600 verschiedenen Verputzoberflächen unterstützt das TipTop Gipsergeschäft Bauherrschaften und Architekt:innen zudem dabei, für jedes Projekt die passende Lösung zu finden.

Der Wunsch nach einer professionellen Lösung

Als das TipTop Gispergeschäft vor rund elf Jahren begann, ihre administrativen Prozesse zu digitalisieren, war der Arbeitsalltag noch von Excel-Listen, Word-Dokumenten und zahlreichen manuellen Arbeitsschritten geprägt. Ein Personalwechsel im Büro brachte schliesslich den entscheidenden Impuls: Gibt es keine professionellere Möglichkeit, sämtliche Abläufe in einem System abzubilden?

Die erste Softwarelösung schien zunächst vielversprechend. Im Alltag zeigten sich jedoch schnell ihre Grenzen. Kundenanforderungen konnten nur mit Umwegen umgesetzt werden, viele Prozesse mussten weiterhin über Excel abgewickelt werden. Hinzu kamen regelmässige Updates, die insbesondere für das Apple-basierte Arbeitsumfeld des Unternehmens aufwendig waren und immer wieder für zusätzlichen Aufwand sorgten.

Für Geschäftsführer Nik Wittek war klar, dass Digitalisierung nur dann einen echten Mehrwert schafft, wenn sie den Arbeitsalltag tatsächlich vereinfacht. 2017 entschied sich das TipTop Gipsergeschäft deshalb für AbaBau und die Zusammenarbeit mit der Abacus Business Solutions AG.

«Ich bereue diese Entscheidung bis heute nicht.»

Wenn aus einer Offerte ein ganzes Projekt entsteht

Heute beginnt praktisch jedes Projekt in AbaBau. Bereits im Offertwesen zeigt sich, wie viel Zeit durch durchgängige Prozesse gewonnen werden kann. Leistungsverzeichnisse werden übernommen, eigene Kalkulationswerte automatisch ergänzt und bestehende Offerten dienen später als Grundlage für Nachträge. So entsteht aus einer Offerte Schritt für Schritt das gesamte Projekt ohne Medienbrüche oder doppelte Datenerfassung.

Gerade bei grossen Bauprojekten macht sich dieser Vorteil bemerkbar. Während der Bemusterung eines aktuellen Wohnbauprojekts mit rund 115 Eigentumswohnungen erstellte das TipTop Gipsergeschäft innerhalb von nur zwei Monaten rund 120 Nachtrags-Offerten – zusätzlich zum normalen Tagesgeschäft. Was früher mehrere Tage dauerte, gelingt heute in kurzer Zeit.

«Früher brauchte ich für eine Kalkulation mehrere Stunden. 
Heute benötige ich vielleicht noch eine halbe Stunde»

Neben der enormen Zeitersparnis sinkt gleichzeitig die Fehlerquote und sämtliche Informationen bleiben jederzeit nachvollziehbar.

Nachkalkulationen schaffen Transparenz

Mit der Offerte endet der digitale Prozess jedoch nicht. Sämtliche Stunden, Materialkosten und Kreditorenrechnungen werden direkt dem jeweiligen Projekt zugeordnet. Dadurch stehen jederzeit aktuelle Nachkalkulationen zur Verfügung. Gerade bei langfristigen Projekten oder unerwarteten Preissteigerungen schafft diese Transparenz einen entscheidenden Vorteil. So konnte das TipTop Gipsergeschäft bei einem Bauprojekt die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der anschliessenden Materialpreissteigerungen lückenlos dokumentieren. Innerhalb weniger Minuten standen sämtliche Originalbelege, Stundenrapporte und Auswertungen bereit. 

Projektleitende erkennen dadurch frühzeitig, wenn sich ein Projekt anders entwickelt als geplant, und können bereits während der Bauphase das Gespräch mit der Bauherrschaft suchen, statt erst nach Projektabschluss auf Abweichungen zu reagieren.

Mehr Übersicht dank digitaler Plantafel

Nicht nur die Projektabwicklung, sondern auch die Einsatzplanung hat sich grundlegend verändert. Früher erfolgte ein grosser Teil der Planung im Kopf einzelner Personen oder auf Papier. Heute wird sie zentral über die Plantafel in AbaBau gesteuert. Projektleitende planen die Einsätze im Voraus und die Mitarbeitenden sehen ihre nächsten Baustellen direkt über AbaClik.
Dadurch wissen alle frühzeitig, wo sie eingesetzt werden, Werkzeuge sind rechtzeitig am richtigen Ort und kurzfristige Umplanungen lassen sich deutlich einfacher koordinieren. Leerläufe werden reduziert und die gesamte Ressourcenplanung gewinnt an Übersicht.

«Heute weiss jeder Mitarbeitende frühzeitig, wo er in der nächsten Woche eingesetzt wird. Das vereinfacht den Arbeitsalltag enorm.»

Den neuen GAV effizient umgesetzt

Auch bei gesetzlichen und branchenspezifischen Änderungen zeigt sich der Mehrwert einer integrierten ERP-Lösung.

Mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands (SMGV) änderten sich unter anderem die Anforderungen an die Erfassung der Reisezeit. Dank der zeitnahen Umsetzung der neuen Vorgaben im Abacus standen die entsprechenden Funktionen dem TipTop Gipsergeschäft frühzeitig zur Verfügung.

Das Unternehmen entschied sich bewusst, die Anpassungen bereits per 1. April einzuführen, obwohl die offizielle Übergangsfrist noch länger dauerte. Die neuen Vorgaben waren direkt im Abacus und AbaClik integriert und konnten ohne zusätzliche Hilfsmittel oder manuelle Prozesse genutzt werden.

Neben der korrekten Erfassung der Reisezeit profitieren die Mitarbeitenden heute davon, Ferienguthaben, Überstunden und Arbeitszeiten jederzeit selbst in AbaClik einzusehen. Das schafft Transparenz, reduziert Rückfragen im Büro und erleichtert den Arbeitsalltag.

Gemeinsam auf dem digitalen Weg

Die passende Software ist für das TipTop Gipsergeschäft nur ein Teil einer erfolgreichen Digitalisierung. Entscheidend ist eine Partnerin, die die Branche versteht, Prozesse kennt und Unternehmen langfristig begleitet.

Diese Nähe zeigt sich auch in der persönlichen Betreuung: Mit Patrick Gerstenmajer, Lead Account Management bei der Abacus Business Solutions, hat das TipTop Gipsergeschäft einen direkten Ansprechpartner an ihrer Seite, der das Unternehmen und seine Anforderungen kennt und die Weiterentwicklung gemeinsam mit dem Kunden vorantreibt.

Genau diese Verbindung aus Branchenverständnis, persönlichem Austausch und kontinuierlicher Weiterentwicklung schätzt Geschäftsführer Nik Wittek an der Zusammenarbeit.

«Man merkt, dass ihr unsere Branche versteht. Ihr seid praxisnah, 
verlässlich und entwickelt eure Lösungen kontinuierlich weiter.»

Digitalisierung mit Weitblick

Für das TipTop Gipsergeschäft ist Digitalisierung kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Neue Technologien wie digitale Ausmasse oder Künstliche Intelligenz verfolgt das Unternehmen mit grossem Interesse – immer mit dem Ziel, Prozesse weiter zu vereinfachen und den Mitarbeitenden den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Dabei geht es nicht darum, jeder neuen Entwicklung blind zu folgen. Vielmehr werden Technologien dort eingesetzt, wo sie einen echten Mehrwert schaffen und das Unternehmen nachhaltig weiterbringen. Eines steht für Geschäftsführer Nik Wittek deshalb schon heute fest:

«Ohne Abacus bräuchten wir in unserer Unternehmensgrösse 
mindestens eine zusätzliche Person im Büro.»

Wir freuen uns, das TipTop Gipsergeschäft auf ihrem Digitalisierungsweg zu begleiten und bedanken uns herzlich für das Vertrauen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

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